Deutsche nationale Minderheit erneut in den staatlichen Medien in Serbien

Logos der Sendung und des Medienhauses - RTV Vojvodina

       Das zweite Radioprogramm des Öffentlichen Rundfunks der Vojvodina/Serbien in ungarischer Sprache hat einen Vortrag des Historikers und Präsidenten des Deutschen Volksverbandes, Rudolf Weiss, ausgestrahlt. Thema waren die Beziehungen zwischen Ungarn und Deutschen vom 10. Jahrhundert bis heute sowie das Verhältnis der deutschen nationalen Minderheit zur ungarischen Gemeinschaft in Serbien.

Die Sendung „Ráadas“ wurde am 23. April um 16:35 Uhr gesendet, die Wiederholung lief am Samstag, dem 25. April, um 11:15 Uhr.
Weiss blickte dabei auf die tausendjährige gemeinsame Geschichte von Deutschen und Ungarn in den Gebieten des heutigen Serbiens, Ungarns, Rumäniens, Kroatiens und der Slowakei zurück.

Neben einer historischen, ethnologischen und geopolitischen Einordnung der Beziehungen Deutschlands und Österreichs zu Ungarn im Laufe des vergangenen Jahrtausends ging er auch auf das Verhältnis der deutschen nationalen Minderheit in Serbien zu Ungarn sowie zum ungarischen Volk insgesamt ein. Dabei nannte er zahlreiche positive Beispiele der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Bildung.

 Rudolf Weiss betonte, dass die gute Zusammenarbeit des Deutschen Volksverbandes mit kulturellen, wissenschaftlichen und Bildungseinrichtungen der ungarischen nationalen Minderheit in Serbien sowie mit solche Institutionen in Ungarn die Beziehungen zu anderen Gemeinschaften keineswegs beeinträchtigt, mit denen wir seit Jahrhunderten in dieser Region zusammenleben. Im Gegenteil: Der Deutsche Volksverband verfolgt seit seiner Gründung vor 30 Jahren konsequent einen offenen und kooperativen Ansatz gegenüber allen.

    Der Deutsche Volksverband bedankt sich bei der ungarischsprachigen Redaktion des Öffentlichen Rundfunks der Vojvodina/Serbien für die professionelle Aufbereitung dieses Themas. Besonders danken wir dafür, dass die Sendung an einem Werktag in einem sehr gut gehörten Nachmittagsprogramm ausgestrahlt wurde und die Wiederholung am Wochenende am Vormittag lief. Es freut uns sehr, dass ein Thema, das auch die Geschichte der deutschen Minderheit behandelt, einen prominenten Sendeplatz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten hat.

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