Ein von künstlicher Intelligenz generierter Überblick teilt uns mit: …Die Deutschsprachigen in Slowenien stellen eine autochthone nationale Minderheit dar. Ihre Interessen, ihre Sprache und ihre Kultur werden vom Verband der Kulturvereine der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien vertreten, der mehrere lokale Vereine vereint.
Völlig logisch – gesunder Menschenverstand – könnte man sagen, denn nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde die deutschsprachige Minderheit im neuen Staat SHS neben den Ungarn offiziell als autochthone Minderheit auf dem Gebiet des heutigen Sloweniens anerkannt.
Doch die politische Situation ist heute in Slowenien leider ganz anders, die deutschsprachige Minderheit ist als Minderheiten-Volksgruppe überhaupt nicht anerkannt, obwohl zwischen der slowenischen und der österreichischen Regierung ein Kulturabkommen beschlossen wurde, in dem die Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze anerkannt sind – die Slowenischsprachigen in Österreich und die Deutschsprachigen in Slowenien. Die slowenische Politik übersetzt den deutschen Begriff „Volksgruppe“ fälschlicherweise mit „etnična skupina-Ethno Gruppe“.
Also gibt es auch in Österreich keine slowenische Minderheit, sondern nur eine „Windische-Ethno Gruppe“? Wenn dies füe die eine Seite gilt, müssen doch dieselben Maßstäbe auch auf der anderen Seite gelten, sonst sind wir nicht gleichberechtigt und leben nicht in einer Demokratie.
Wir warten immer noch auf die Antwort des Verfassungsgerichts!