Steirische Landeshauptmann-Stellvertreterin Khom besuchte auch Marburg

Während der Diskussion in den Räumlichkeiten des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen „Brücken“ in Maribor/Marburg

Nach einem Besuch bei Staatssekretär Marko Štucin im slowenischen Außenministerium in Ljubljana (wir berichten separat), machte die steirische Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom auf dem Rückweg in ihre Grazer Heimat einen ihr noch wichtigen Halt in der Untersteiermark und besuchte in Marburg die beiden Vereine der deutschsprachigen Volksgruppe in dieser Stadt, um sich aus der ersten Hand über die Lage der nicht anerkannten deutschsprachigen Minderheit in Slowenien zu informieren.

Nach sehr herzlicher Begrüßung in den Räumen des Vereines legten Veronika Haring, Obfrau des Kulturvereines deutschsprachige Frauen Brücken, und Sekretär Jan Schaller, die ungeregelte und unangemessene Haltung der slowenischen Politik gegenüber der deutschen Minderheit in Slowenien dar, wenngleich die slowenische Politik viele Rechte für die slowenische Minderheit in Österreich sehr wohl fordert. Auf diese unverhältnismäßige/unwürdige Haltung gegenüber den Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze, die im Kulturabkommen gleichbehandelt sind, weisen die Vertreter der nicht anerkannten deutschsprachigen Minderheit in Slowenien schon seit vielen Jahren hin, doch leider hat sich auf slowenischer Seite trotz ständiger Versprechungen nichts zum Besseren verändert.

Bei diesem Treffen legten auch Dušan Ludvik Kolnik, Obmann des ersten schon 1991 gegründeten Minderheiten Vereines „Internationaler Vereines Freiheitsbrücke“, und David Prajnc, Generalsekretär dieses Vereines, ihre Ansichten über die nicht anerkannte deutschsprachige Minderheit in Slowenien dar.

Die Delegation der steirischen Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom wurde vom neuen österreichischen Botschafter in Slowenien, Dr. Konrad Bühler, begleitet.

Text: Jan Schaller
Foto: Marko Leljak

Veronika Haring während ihre Rede, rechts der österreichische Botschafter Dr. Konrad Bühler

Zum Abschluss ein Gruppenfoto zur Erinnerung an den Besuch in Marburg

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